Impressum:

Eine Koproduktion mit Kunsthaus Pasquart Biel und Philosophicum Basel.

Mit freundlicher Unterstützung von Kanton Bern, Stadt Biel, Kanton Solothurn, Stadt Solothurn, Swisslos-Fonds Basel-Stadt, Migros Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Stiftung Temperatio, Däster Schild Stiftung, Stiftung Edith Maryon, Paul Schiller Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung, Österreichisches Kulturforum Bern u.a.

Die Aufführungsrechte liegen beim Literaturverlag Droschl, Graz.

Verein "Der einzige Ort"

c/o Ariane Gaffron

Vogelsang 74

2502 Biel

Die Reisenden

Alexander Gordon Laing (*27.12.1793, Edinburgh, + 26. September 1826, Araouane, Mali).

René Caillié (*19. November 1799, Mauzé-sur-le-Mignon (Deux-Sèvres), Frankreich, + 17. Mai 1838, Rochefort).

Teil I | Tripolis – Cambaya

Der Schotte Alexander Gordon Laing  ist 1822 erstmalig nach Afrika gereist. 1823/24 hat er an einem Krieg in Ghana teilgenommen und ist zum Major ernannt worden. 1825 bricht er erneut aus England auf, diesmal mit dem Ziel von Tripolis im heutigen Libyen aus eine Reise nach Timbuktu zu unternehmen. In Tripolis verbringt er einige Zeit im Haus des britischen Konsuls Hanmer Warrington und heiratet vor der Abreise dessen älteste Tochter Emma.
Der Bäckerssohn René Caillié hat als Schiffsjunge bereits mehrere Afrika-Reisen unternommen, ehe er nach einem zweijährigen Aufenthalt in Sierra Leone das Bergland Fouta Djallon in Guinea durchquert. Er gibt sich als Moslem aus und reist unter dem Namen Abdallah, als Kind sei er seinen muslimischen Eltern von Christen entzogen, später aber als Sklave von seinem Herrn im Glauben an den Islam aufgezogen worden.

 21. 9., Pasquart Biel.   17. 11., Philosophicum Basel

Teil II | Tiémé – In Salah

Schwer an Skorbut erkrankt, erwartet René Caillié, beherbergt und gepflegt von einer Einheimischen, in der Stadt Tiémé (heute Côte
d´ Ivoire) seine Genesung und Weiterreise.
In Militäruniform, als Repräsentant der Supermacht Grossbritannien, reist Major Alexander Gordon Laing an der Spitze seiner Karawane über die Stadt Ghadames durch die Wüste nach In Salah, wo er sich mehrere Wochen aufhält. Begleitet wird er von den Scheichs Babani und Hatita und seinem treuen Diener Jack Le Bore. Auf dem Weg von In Salah durch den Tanezrouft in der Sahara nach Timbuktu wird die Karawane überfallen und Laing schwer verwundet.

 23. 9., Pasquart Biel.   18. 11., Philosophicum Basel

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Preview am 4. 7.  im Kunstmuseum Olten.

Marathon am 24. 9. im Kapuzinerkloster Solothurn.

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Teil III | Djenne – Blad Sidi Mohammed

In der Inselstadt Djenne im heutigen Mali ist René Caillié alias Abdallah nach seiner schweren Krankheit eine kurze Periode der Entspannung und Hoffnung beschieden.
Der schwer verletzte Major Laing erreicht mit seinen Begleitern die Oase Blad Sidi Mohammed, wo er wieder zu Kräften kommen soll. Der Aufbruch verzögert sich jedoch immer wieder, das Ziel Timbuktu, obgleich nur wenige Tagesreisen entfernt, scheint immer weiter in die Ferne zu rücken.

 29. 9., Pasquart Biel.   18. 11., Philosophicum Basel

Teil IV | Timbuktu

Als erster Europäer betritt Alexander Gordon Laing 1826 die legendäre Wüstenstadt Timbuktu. Auf der Rückreise wird er in der Sahara aus unbekannten Gründen von Unbekannten ermordet.
René Caillié wird der erste Europäer sein, der aus Timbuktu berichtet. 1828 erreicht er sein Ziel und kehrt danach über Marokko nach Frankreich zurück.

█ 30 9., Pasquart Biel.   19. 11., Philosophicum Basel